MSEuropäischer WirtschaftsraumStandard

Microsoft Consent Mode

Einwilligungsmodus von Microsoft Advertising

Google ist nicht der einzige Anbieter mit Einwilligungspflicht. Microsoft verlangt seit Mai 2024 dasselbe für Anzeigen und Clarity — und wird bei der Umsetzung regelmässig übersehen.

Microsoft Consent Mode auf einen Blick

In Kraft
Verbindlich seit Mai 2024
Aufsicht
Microsoft (vertragliche Vorgabe)
Sanktion
Eingeschränkte Messung und Zielgruppenbildung
Modell
Einwilligungssignal am Tag für einheitliches Ereignis-Tracking

Was ist der Einwilligungsmodus von Microsoft?

Microsoft Advertising verlangt für Publikum im Europäischen Wirtschaftsraum ein Einwilligungssignal, bevor das Tag für einheitliches Ereignis-Tracking Daten speichert. Ohne Signal arbeitet es in einem eingeschränkten Zustand: keine Kennungen, keine Zielgruppenbildung, nur modellierte Messwerte.

Dieselbe Anforderung betrifft Clarity, das Werkzeug von Microsoft für Sitzungsaufzeichnungen und Heatmaps. Weil es oft von der Marketingabteilung eingebaut wird und nicht über den Tag Manager läuft, fällt es bei Einwilligungslösungen besonders häufig durchs Raster.

Wer braucht ihn?

Microsoft Advertising im EWR

Wer Anzeigen bei Bing schaltet, braucht das Signal für Conversion-Messung und Zielgruppen.

Clarity für Heatmaps und Aufzeichnungen

Sitzungsaufzeichnungen sind datenschutzrechtlich heikel und dürfen ohne Einwilligung nicht laufen.

LinkedIn-Kampagnen mit Microsoft-Tag

Auch hier greift dieselbe Einwilligungslogik, weil die Daten im selben Konzern zusammenlaufen.

Was verlangt Microsoft konkret?

1

Signal vor der Speicherung

Das Tag muss wissen, ob eine Einwilligung vorliegt, bevor es Kennungen setzt.

2

Aktualisierung nach der Entscheidung

Ändert sich die Einwilligung, muss das Signal nachgeführt werden.

3

Clarity gesondert behandeln

Aufzeichnungen dürfen erst starten, wenn die Zustimmung vorliegt — ein blosses Signal genügt hier nicht, das Skript selbst muss warten.

Die Lösung

Wie setzt Aiara ihn um?

Aiara bedient Microsoft parallel zu Google, statt es als Nachgedanken zu behandeln.

Signal wird von Anfang an gesetzt

Wie bei Google wird der Ausgangszustand gesetzt, bevor das Microsoft-Tag startet — aus dem lokalen Zwischenspeicher, ohne auf die Konfiguration zu warten.

Clarity wird tatsächlich blockiert

Für Sitzungsaufzeichnungen genügt kein Signal. Aiara hält das Skript zurück, bis eine Einwilligung vorliegt.

Dieselbe Entscheidung für beide Konzerne

Die Banner-Kategorien speisen Google- und Microsoft-Signale gleichzeitig. Sie pflegen eine Konfiguration, nicht zwei.

Im Pro-Plan enthalten

Die Microsoft-Anbindung gehört zum Pro-Plan; der Einwilligungsmodus von Google ist in beiden Plänen dabei.

Häufige Fragen zu Microsoft Consent Mode

Amtliche Quellen

Diese Seite fasst die Rechtslage allgemein verständlich zusammen und ersetzt keine Rechtsberatung.